das Team

Wir, die Regisseurin Elsa-Sophie Jach, die Bühnenbildnerin Thea Hoffmann-Axthelm und die Programmierer und Hacker Markus Schubert und Sebastian Arnd entwerfen mit NESSUN DORMA eine experimentelle Musikperformance für zwei Roboter. Dafür arbeiten wir den KI-Experten und Musikern Antoine Daurat und Roberto Fausti zusammen und verbünden uns mit dem Team und den Räumlichkeiten des Forum Stadtpark Graz, des Kulturjahr Graz, sowie des Lichthof Theaters in Hamburg.
Elsa-Sophie Jach, geboren 1991 in Vorwerk, studierte Regie an der Hamburger Theaterakademie und Szenisches Schreiben an der Universität der Künste Berlin. Werkstattinszenierungen ihrer eigenen Texte waren am Burgtheater Wien sowie am Deutschen Theater Berlin zu sehen. Für ihre Inszenierung „Das Erdbeben in Chili“ am Schauspielhaus Hamburg wurde sie im Jahrbuch von „theater heute“ als „Nachwuchsregisseurin des Jahres 2018“ genannt, ebenso für die Uraufführung von „die zukunft reicht uns nicht (klagt, kinder, klagt!)“ am Schauspielhaus Wien, die sie im Regieduo mit Thomas Köck inszenierte. Hierfür waren beide in der Kategorie „Beste Regie“ für den österreichischen Theaterpreis „Nestroy 2018“ nominiert. Die Inszenierung wurde außerdem zum virtuellen Theatertreffen auf nachtkritik.de und zu den Autorentheatertagen 2018 am Deutschen Theater Berlin eingeladen. Mit ihrer Arbeit „dritte republik“ wurden sie 2019 gemeinsam zum Regie-Festival „Radikal jung“ eingeladen.
Elsa-Sophie Jach arbeitet als Regisseurin u.a. am Residenztheater München, am Thalia Theater Hamburg und am Theater Bremen.

Thea Hoffmann-Axthelm ist 1986 geboren, in Berlin und Venedig aufgewachsen und international vorrangig als Bühnen- und Kostümbildnerin tätig. Ihr Weg führte sie in den vergangenen zehn Jahren an verschiedenste Theater (u.a. Düsseldorfer Schauspielhaus, Residenztheater München, Schauspielhaus Graz, Staatstheater Stuttgart, Schauspiel Frankfurt, Lettisches Nationaltheater Riga, Volkstheater und Burgtheater Wien), wo sie in enger Zusammenarbeit mit unterschiedlichen Regisseur*innen ihrer Generation, bei denen ein gegenseitiges Interesse für Herangehensweisen, Inhalte und Ästhetik bestand gearbeitet hat.
Gemeinsam mit dem freien Regiekollektiv Prinzip Gonzo und dem Programmierer Markus Schubert entwickelte sie 2014 mit „Spiel des Lebens“ das Sandbox-Game-Theater, eine sehr aufwendige theatrale Open-World-Simulation, die im „Theater Heute“-Jahrbuch 2015 für Regie, Bühne und Kostüme des Jahres nominiert wurde sowie im selben Jahr das “Digitale Theatertreffen” von nachtkritik.de gewann. 2019 wurde sie in der Jahresumfrage der „Deutschen Bühne“ als Bühnenbildnerin des Jahres nominiert.
Einen Einblick in ihre Arbeit, Bilder zu zahlreichen Produktionen, Kritiken, Videos und ein Portfolio gibt es auf www.theahoffmannaxthelm.com.

Markus Schubert hat ein Diplom in Media Computer Science und über 20 Jahre Erfahrung im IT-Consulting, als Software-Entwickler und -Architekt. Seit vielen Jahren kollaboriert er mit Künstler*innen, um interaktive Spiele und immersive Umgebungen zu gestalten. Mit der Toto Platform hat er eine Real-World-Game-Engine erschaffen, die es ermöglicht, interaktive Räume, Installationen und komplexe immersive Narrationen für User/Zuschauer*innen zu modellieren, die in verschiedenen theatralen Formaten zum Einsatz gekommen ist. Unter anderem „Spiel des Lebens“ am Ballhaus Ost, „Game Over“ am Saarländischen Staatstheater, „Der Spalt“ am Grillo Theater Essen, „No Work and all Play“ am Staatstheater Nürnberg oder „Kein Kläger“ der Regisseurin Christiane Mudra. 2019 hat er zusammen mit Christiane Hütter die Leseplatform polyplot mitinitiiert. 2020 war er Fellow an der Akademie für Theater und Digitalität in Dortmund. Mit seinem Background in der deutschsprachigen Hackerszene ist er zudem ein wertvoller kreativer Netzwerker und Querdenker.

Roberto Fausti ist 1985 in Rom geboren. Nach einem abgeschlossenem Klavier-Studium in Italien, zog er nach Berlin um, wo er Komposition und elektronische Musik an der Hochschule für Musik „H. Eisler“ studierte. Seine Stücke würden von verschiedene Ensembles aufgeführt (u.a. „ascolta“, „Accroche note“, „Zafraan Ensemble“, „Echo Ensemble“) in Festival wie „Musica“, „Kontakte“, „Kontraklang“, „deciBels“, „MehrLichtMusick!“. In den letzten Jahren hat sich überwiegend mit elektronische Musik und Klangregie beschäftigt, besonders durch die Zusammenarbeit mit dem „Berlin Lautsprecher Orchester“, wofür er mehrere Stücke komponiert und aufgeführt hat. 
Zurzeit lebt und arbeitet in Berlin.

Antoine Daurat wurde in 1985 in Paris geboren. Von 2007 bis 2014 studierte er Komposition und elektronische Musik in der Hanns Eisler Musikhochschule in Berlin. Danach komponierte Antoine für verschiedene Ensembles und ist musikalischer Leiter des Ensembles Opera Lab gewesen. Seit 2019, arbeitet Antoine als festangestellter Software Entwickler in Berlin und ist vor allem in den Bereichen künstliche Intelligenz und automatische Verarbeitung natureller Sprachen tätig.